Gedenktag katholisch: 16. Juni
Auffindung der Gebeine: 5. September
in Besançon: Übertragung der Gebeine: 30. Mai
Name bedeutet: der Eiserne (latein.)
Ferreolus war der Überlieferung nach Diakon, der mit seinem Bruder, dem Priester Ferrutius von Irenäus von Lyon um 180 als Glaubensbote nach Besançon gesandt wurde und dort 30 Jahre lang wirkte, dann durch eine Christenverfolgung eingekerkert, an einer Winde hochgezogen, gegeißelt, mit Nägeln durch Füße, Brust und Gelenke gemartert und schließlich enthauptet wurde.
Statue in der Hofkirche in Innsbruck

Um 370 fand man Ferreolus' und Ferrutius' Gebeine in einer Krypta westlich von Besançon und bestattete sie an einem 5. September; Bischof Anianus ließ nach 550 darüber die Basilika bauen und weihte sie Ferrutius. Im 6. Jahrhundert entwickelte sich dort eine überregional bekannte Wallfahrt.
Patron
von Besançon,
Nebenpatron der Diözese Besançon
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon