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Wandmalerei in der Fiacrus geweihen Kirche in Sillegny
im Département Moselle in Frankreich 
Fiacrius verließ seine Heimat, um in Einsamkeit Gott dienen zu können. Er erhielt vom Bischof Faro von Méaux ein Waldstück nahe der Stadt und richtete sich eine Einsiedelei ein, die später zu einem Kloster wurde. Die Legende berichtet, dass der Wald zu einem blühenden Garten wurde, als Fiacrius mit seinem Stab die Erde berührte.
Nach Fiacrius wurden die von Pferden gezogenen Mietwagen Fiaker
genannt,
denn 1662 bot der Kaufmann und Pferdehändler Nicolas Souvage in Paris
erstmals Pferdelohnwagen mit Kutschern an, die ihren Standplatz in der Rue de
Fiacre hatten. Die Idee der Pariser Lohnkutscher wurde um 1690 auch in Wien
übernommen, gegen 1720 bürgerte sich dort auch der Name Fiaker
ein.
Attribute:
Schaufel, Grabscheit und Rosenkranz
Patron
der Gärtner, Blumenhändler, Kupferschmiede, Gittermacher, Kistenmacher, Packer,
Töpfer, Zinngießer, Ziegelbrenner und Notare; gegen Hautkrankheiten
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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