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Franz Reinisch
Franz Reinisch besuchte das Gymnasium der Franziskaner in Hall in Tirol. Er wurde Pallotinermönch in Untermerzbach bei Bamberg und ab 1938 Priester in Schönstatt in Vallendar. Er machte keinen Hehl aus seiner Ablehnung des Nationalsozialismus und erhielt im September 1940 Rede- und Predigtverbot im Deutschen Reich. Im Frühjahr 1942 wurde er zur Wehrmacht einberufen, aber er verweigerte den Fahneneid auf Adolf Hitler. Deshalb wurde er in Berlin-Tegel im Wehrmachtsgefängnis eingesperrt, am 7. Juli 1942 vom Reichskriegsgericht zum Tod verurteilt, dann hingerichtet.
Kanonisation:
Der SeligsprechungsprozeĂź wird vorbereitet.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon