Gedenktag katholisch: 14. Juli
nicht gebotener Gedenktag im Franziskaner- und Kapuzinerorden
Name bedeutet: der Franke (latein.)
Franz trat im Alter von 20 Jahren in den Franziskanerorden ein, arbeitete in der Mission in Spanien, sorgte besonders für Pestkranke und wurde Ordensoberer für Spanien. Um 1589 ging er in den Norden von Argentinien als Seelsorger unter den neuen Kolonialherren und für die Indianer, ab 1596 wirkte er in Peru.
Franz war ein fröhlicher und musisch begabter Mann, zugleich führte er ein streng asketisches
Leben. Seine Gabe zu wunderbaren Taten brachte ihm den Ruf als Wundertäter der neuen Welt
ein.
So habe er einen wilden Stier, der ihn und seine Begleiter angegriffen hatte, mit seinen Worten beruhigt
und gebändigt.
Franz starb nach langem schlimmem Fieber, das ihn ständig ans Bett fesselte. Dennoch verharrte
er im andauernden Gebet, so dass er ununterbrochen bei den Engeln zu weilen schien, ohne die
leiblichen Bedürfnisse noch zu verspüren.
Kanonisation:
Franz wurde 1675 selig- und 1726 heiliggesprochen.
Attribute:
mit Indianern; Geige spielend
Patron
von Chile, Panama und Lima;
gegen Erdbeben