Gedenktag katholisch: 19. Oktober
Übertragung der Gebeine: 11. Februar
Name bedeutet: Friede und Wald (althochdt.)
Tapisserie in der Christus-Kathedrale in Oxford 
Frideswida war der Überlieferung zufolge Tochter des Didianus, eines Unterkönigs von Mercien. Weil sie die Heirat ablehnte, floh sie aus ihrem Elternhaus und gründete in Binsey bei Oxford ein Nonnenkloster. Sie habe wundersame Heilkräfte gehabt.
Frideswida wurde in Oxford eine Kirche geweiht, was erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt wird. Im Mittelalter war sie Zentrum einer bedeutenden Wallfahrt. Im Kanonikerstift in Oxford wurde sie spätestens ab 1066 als Patronin verehrt. Ihre Lebensgeschichte wurde erstmals im 12. Jahrhundert verfasst. Reliquien besitzen auch das Kloster in Reading, das New Minster in Winchester und die St. Georges Chapel in Windsor. Auch in Bomy bei Thérouanne in Frankreich gibt es eine Verehrung.
Patronin
von Oxford