Ökumenisches Heiligenlexikon

Friedrich von Regensburg

Gedenktag katholisch: 30. November
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Regensburg und bei den Augustiner-Eremiten: 29. November

Name bedeutet: der Friedensreiche (althochdt.)

Laienbruder
* in Regensburg in Bayern
† 29. November * 1329 daselbst

Kartenskizze

Andachtsbild

Andachtsbild

Friedrich trat als Laienbruder ins Augustiner-Eremiten-Kloster seiner Heimatstadt ein und arbeitete dort als Schreiner. Seine tiefe Frömmigkeit führte dazu, dass er schon zu Lebzeiten als Heiliger verehrt wurde.

Im 15. und 16. Jahrhundert wurde Friedrichs Grab von vielen Wallfahrern besucht.Im 16. Jahrhundert verfasste der damalige Prior und Ordenschronist Hieronymus Streitet eine Sammlung von Legenden über Friedrich. Die bekannteste erzählt, dass Friedrich eines Tages, als er an der Teinahme an der Messe verhindert war, in seiner Werkstatt von einem Engel die Kommunion empfing.

Kanonisation: Friedrich wurde v.a. auf Betreiben von Pius Keller 1909 von Papst Pius X. selig gesprochen.

* Oft wird als Todestag der 30. November genannt. Zwar steht auf der ehemaligen Grabplatte von Friedrich obiit die S. Andreae - gestorben am Andreastag; Friedrich starb jedoch am Vorabend, der liturgisch schon zum nächsten Tag gehört.

Martyrologium Romanum Flori-Legium


Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• http://www.augustiner.de/html/texte/tx_beschreibung.htm#friedrich
• E-Mail Fabian Weber vom 1. Dezember 2004
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