Gedenktag katholisch: 8. Mai
Name bedeutet: der Friedensreiche (althochdt.)
Grab von Friedrich in der Krypta des ehemaligen Michaelsklosters; die Grabplatte
ist modern, nachdem Rowdies das Felsengrab stark beschädigt hatten 
Friedrich, Sohn eines Adelsgeschlechts, wurde Mönch in Einsiedeln. 1065 kam er mit zwölf Brüdern von dort nach Hirsau, um das Kloster St.Aurelius zu übernehmen und Reformen durchzuführen und das neue Kloster St.Peter und Paul auf dem gegenüberliegenden Nagoldufer zu errichten; Friedrich wurde Abt, musste aber nach Verleumdungen 1069 das Amt niederlegen. Abt Ulrich von Lorsch vermittelte ihn in das 1023 neu gegründete Michaelskloster auf dem Aberinesberg, dem heutigen Heiligenberg bei Handschuhsheim - heute ein Stadtteil von Heidelberg -, wo er bis zu seinem Tod lebte.
Das Michaelskloster konnte dann den alten Totenkult der früheren Thingstätte Heiligenberg auf den gestorbenen Friedrich übertragen. Wunderzeichen an seinem Grab machten das Kloster in den folgenden Jahrhunderten zum beliebten Wallfahrtsort.
Ruinen des Michaelsklosters auf dem Heiligenberg bei Heidelberg 
Kanonisation:
Friedrich wurde nicht offiziell kanonisiert.