Ökumenisches Heiligenlexikon

Gemma Galgani

Gedenktag katholisch: 11. April

Name bedeutet: der Edelstein (latein.)

Mystikerin
* 12. März 1878 in Camigliano, Ortsteil von Capannori bei Lucca in Italien
† 11. April 1903 in Lucca in Italien

Kartenskizze

Schon in jungen Jahren erlebte Gemma mit, wie erst die Mutter, dann ihr Bruder, schließlich nach geschäftlichen Misserfolgen ihr Vater starb. Sie selbst war oft krank und empfing 21-jährig die letzte Ölung. Doch nach plötzlicher Heilung konnte sie als Dienstmädchen arbeiten. Am Vorabend des Herz-Jesu-Festes 1899 fiel sie in Ekstase, ihrem Körper wurden die Wundmale Christi zugefügt. Vier Jahre lang bis zu ihrem Tod erlebte Gemma dies unter Schmerzen jeden Donnerstag aufs Neue, dazu noch die Geißelung, die Krönung mit Dornen und den Blutschweiß. Christus lebt in mir, kommentierte sie ihre Schmerzen. Eines Tages krümmten sich auch drei Rippen vor ihrem Herzen im rechten Winkel nach außen. Sie starb am Karsamstag 1903.

Kanonisation: Gemma wurde 1933 selig und 1940 heiliggesprochen.

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon


Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
© www.heiligenlexikon.de