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Georg Neumark studierte Jura in Königsberg - dem heutigen Kaliningrad -, dabei gehörte er dem Künstlerkreis um Simon Dach an. Nach langer Wanderschaft wurde er 1652 Bibliothekar in Weimar, pflegte das Spiel auf der Gambe und wurde schließlich Hofdichter. Er betätigte sich als Geschichtsschreiber, verfasste Gedichte und geistliche Lieder.
Das Evangelische Gesangbuch und das katholische Gotteslob enthalten das weit
verbreitete Lied Wer nur den lieben Gott läßt walten
(EG 369, GL 295), das
Neumark getextet und komponiert hat.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon