Gedenktag katholisch: 5. MĂ€rz |
Gedenktag orthodox: 4. MĂ€rz |
Name bedeutet: der WĂŒrdevolle (griech.) |
Mönch, Einsiedler
* in Myra in Lykien, heute Demre
in der TĂŒrkei
â 475 |
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Russische Ikone 
Gerasimos lebte als Einsiedler am Ufer des Jordan
In der NĂ€he der LauraEine Laura (von griech.„ÎαÏÏα, enge Gasse”) ist eine Art Einsiedlergemeinschaft, bei der die Mönche wĂ€hrend der Wochentage jeweils fĂŒr sich alleine in Höhlen lebten und nur am Wochenende zur Feier der „Göttlichen Liturgie”, zum Gebet, zum gemeinsamen Mahl und zum brĂŒderlichen Beisammensein zusammenkommen.
von Gerasimos befand sich das Kalamonos-Kloster, das erbaut wurde,
als Helena im heiligen Land weilte. Schon zur
Zeit der Apostel war dort eine kleine Kirche, denn der Platz war ursprĂŒnglich eine Grotte
in der der Ăberlieferung nach Joseph,
Maria und das Jesuskind
auf ihrer Flucht nach Ăgypten (MatthĂ€usevangelium 2, 14) rasteten. 455 erbaute Gerasimos
dort sein Kloster, das heute seinen Namen trÀgt.
Gerasimos wurde als WundertÀter bekannt; so erweckte er einen Toten vor den Augen
vieler Zeugen. Die Löwen-Legende von Gerasimos ist dieselbe wie bei Hieronymus
- der Löwe wird verdÀchtigt, den Esel gefressen zu haben. Hieronymus (Geronimus)
wurde diese ursprĂŒnglich zu Gerasimos gehörende Legende wohl durch Verwechslung
der Namen und die Ăhnlichkeit zwischen den beiden Einsiedlern zugeschrieben. Danach
war der der Löwe Gerasimos' enger Begleiter geworden und half bei den Arbeiten im
Kloster, so z.B. beim Transport des Wassers vom Jordan.
Nachdem Gerasimos entschlafen war, starb auch der Löwe einige Tage spÀter aus Trauer,
auf dem Grab des Heiligen liegend.
Quellen:
âą
âą http://www.incommunion.org/articles/older-issues/saint-gerasimos-and-jordanes -
Dank an Thorsten Gubatz, E-Mail vom 12. MĂ€rz 2008, fĂŒr den Hinweis
âą http://www.impantokratoros.gr/AC8F6A85.de.aspx