|
|
Gero, der das von ihm gestiftete Kreuz geheilt hat, indem er eine Hostie in den
Riss legte, bekommt es von Irmgard dargeboten,
Altarbild in der Stephanuskapelle im Kölner
Dom ![]()
Gero, Sohn des Lausitzer Markgrafen Christian, war Priester, wurde Hofkaplan und Reichskanzler bei Kaiser Otto I. und 969 Erzbischof in Köln. Er war eine herausragende Persönlichkeit, Gründer der Abtei in Gladbach - dem heutigen Mönchengladbach. 971 unternahm er eine Reise nach Byzanz - dem heutigen Ístanbul -, um dort Theophanu, die Braut für Kaiser Otto II., abzuholen; außerdem brachte er Reliquien des Märtyrers Pantaleon nach Köln mit. Gero starb im Ruf der Heiligkeit.
Gerokreuz in der Kreuzkapelle im Kölner
Dom ![]()
Berichtet wird das Wunder vom Gerokreuz: Gero stiftete dem Kölner
Dom ein riesiges hölzernes Kruzifix, das jedoch schon bald einen Riss im Kopfe des
Gekreuzigten zeigte. Voller Bestürzung wurde es zum Erzbischof gebracht, denn es
war bereits geweiht und durfte nicht mehr von Laienhand repariert werden. Gero
nahm den Teil einer Hostie und einen Splitter des heiligen Kreuzes aus dem
Reliquienschatz des Domes, steckte beides in den Spalt,
der Riss und verschwand, als wäre er nie dagewesen. Das Gerokreuz wird als Gnadenbild des
Kölner
Domes einem der wichtigsten Kreuzgnadenbilder in Italien gleichgestellt, dem Volto
Santo
im Dom in Lucca
in Italien.
Geros Leichnam liegt im Hochgrab in der Stephanuskapelle im Kölner Dom.
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
|
Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint. |
||||||||||||||||||||