Gedenktag katholisch: 10. Mai
Gedenktag orthodox: 9. Mai
31. Oktober
Gedenktag armenisch: 10. Mai
Name bedeutet: aus Gordium in Phrygien stammend (latein.)
Buchmalerei: Gordianus' Martyrium, aus: Richard de Montbaston u.a.: Vies de saints,
Paris, 14. Jahrhundert 
Der Jüngling Gordianus wurde nach der Legende unter Kaiser Julian Apostata auf Befehl des Statthalters Apronianus in Rom enthauptet, nachdem seine ganze Familie getauft worden war. Sein Leib, den Hunden vorgeworfen, blieb aber bis zur Bestattung unversehrt und wurde zusammen mit den Überresten des Epimachus, die von Alexandria nach Rom gebracht worden seien, in den Katakomben des Gordianus und Epimachus an der Via Latina beigesetzt.
Die Verehrung von Gordianus ist erstmals im Martyrologium des Hieronymus nachgewiesen. Aus dem 5. / 6. Jahrhundert stammt eine Grabinschrift. In der über dem Grab erbauten, Epimachus geweihten Kirche lagen Gordianus' Gebeine nach dem Zeugnis der Pilgerführer des 6. Jahrhunderts unter dem Hauptaltar. Reliquien beider Heiliger wurden nach verbreiteter Überlieferung um 770 durch Königin Hildegard ins Benediktinerkloster in Kempten gebracht. um 820 überführte Papst Paschalis I. Reliquien in die Kirche S. Prassede. Die vom 9. bis 12. Jahrhundert in den Katakomben von Marcellinus und Petrus gezeigten Reliquien waren Fälschungen.
Gordianus und Epimachus werden auch in Preneste - dem heutigen Palestrina -, Angoulême, Limoges und Montpellier verehrt.
Attribute:
Ritter mit Schwert
Patron
von Kempten im Allgäu
Bauernregeln:
Gordian - / man nicht trauen kann.
Florian und Gordian / richten oft noch Schaden an.
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