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Gemälde: Gottfried übergibt Norbert
von Xanten (rechts) seine Burg Cappenberg,
im Stift in Geras

Gottfried war verheiratet mit der Tochter des Grafen von Arnsberg und mit der Führungsschicht in Deutschland vielfältig verwandtschaftlich verbunden. Ende 1120 zog er mit Herzog Lothar von Sachsen - dem späteren Kaiser Lothar III. nach Münster, zur Unterstützung von Bischof Dietrich II.; Dabei begegnete er Norbert von Xanten, dessen Predigten ihn stark beeindruckten. Schließlich wollte auch Gottfried der Welt entrinnen; er schenkte 1122 Norbert seine Burg Cappenberg, damit dort ein Prämonstratenserkloster eingerichtet werde, danach auch Besitztümer zur Errichtung von Klöstern, so 1123 in Ilbenstadt – die älteste geistliche Niederlassung in der Wetterau - und in Varlar in Westfalen, und setzte sich für Arme und Kranke ein.
Fünf Jahre vor seinem Tod schenkte er zusammen mit seinem Bruder Odo den gesamten Familienbesitz seinen Klostergründungen, dann legte er 1125 selbst die Ordensgelübde ab. Er überredete auch seine Schwestern Beatrix und Hadwigis sowie seine Ehefrau Jutta, sich dem Klosterleben zuzuwenden. Dem Drängen des Bischofs von Münster, der das militärisch günstig gelegene Kloster auf der Burg Cappenberg gerne als Bollwerk zur Stützung seiner Herrschaft besitzen wollte, widerstand Gottfried.
Gottfrieds Grabmal im Hochchor der Klosterkirche von Ilbenstadt
Die Basilika in Ilbenstadt geht auf Gottfried zurück, sein Grab ist im Hochchor dieser Kirche.
Attribute:
Kirchenmodell, Krone, Totenkopf, Brottopf
Patron
der Wetterau
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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