Ökumenisches Heiligenlexikon

Gumbert (Guntpert)

Gedenktag katholisch: 15. Juli
gebotener Gedenktag in Ansbach und Umgebung
nicht gebotener Gedentag im übrigen Bistum Bamberg
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Würzburg, zu feiern an einem Werktag nach dem 15. Juli

Name bedeutet: der glänzende Kämpfer (althochdt.)

Abt in Ansbach
* in Ansbach in Bayern
† an einem 11. März Ende des 8. Jahrhunderts daselbst

Kartenskizze

Gumbert gründete um 750 auf seinem Besitz ein Benediktinerkloster, das er als Abt bis zu seinem Tod leitete. 786 schenkte er das Kloster Karl dem Großen und erhielt dafür Privilegien.

Nach anderem Bericht war er ein Graf Guntpert, der ein nach ihm benanntes Kloster an der Reget 768 dem Bischof von Würzburg vermachte. Guntpert sollte Nachfolger des 754 verstorbenen Bischofs werden, lehnte aber aus Bescheidenheit ab.

Die nach Gumbert benannte Kirche in Ansbach bewahrt seine Reliquien. Der Kult war schon im 9. Jahrhundert verbreitet.

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon


Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
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