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Tafel in der Siechhofskirche in Ohrdruf, auf der vermutlich Gunthild dargestellt
ist 
Gunthild, der Überlieferung nach eine Tante des Bischofs Lullus von Mainz, kam mit Bonifatius zur missionsarbeit nach Thüringen. Sie war zusmmen mit ihrer Tochter Beragith in Ohrdruf tätig und lebte dort wohl im Benediktinerkloster.
Lampert von Hersfeld schrieb zwischen 1063 - 1073 von Gunthild und beschrieb
sie als Frau von geradezu männlicher Entschlossenheit und Tatkraft. Sie war
begleitet von ihrer Tochter, die auch in Bildung und sittlichem Ernst ihrer
Mutter gleichkam. Diese Frauen wurden Äbtissinnen von Frauenklöstern in
Thüringen.
Gunthild wird oft zusammen mit Lioba von Tauberbischofsheim und Thekla von Kitzingen genannt.
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