Gedenktag katholisch: 8. Dezember
Name bedeutet: G: die kämperische Kämpferin (althochdt.)
Tafel in der Siechhofskirche in Ohrdruf, auf der vermutlich Gunthild dargestellt
ist 
Gunthild, der Überlieferung nach eine Tante des Bischofs Lullus von Mainz, kam mit Bonifatius zur missionsarbeit nach Thüringen. Sie war zusmmen mit ihrer Tochter Beragith in Ohrdruf tätig und lebte dort wohl im Benediktinerkloster.
Lampert von Hersfeld
schrieb zwischen 1063 - 1073 von Gunthild und beschrieb sie als Frau von geradezu
männlicher Entschlossenheit und Tatkraft. Sie war begleitet von ihrer Tochter, die
auch in Bildung und sittlichem Ernst ihrer Mutter gleichkam. Diese Frauen wurden
Äbtissinnen von Frauenklöstern in Thüringen.
Gunthild wird oft zusammen mit Lioba von Tauberbischofsheim und Thekla von Kitzingen genannt.