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Panel auf seinem Grab, um 1420: Heinrich bekämpft (hinten) und tauft (vorne) die Finnen
Henrik war wohl Engländer, der um 1152 mit einem päpstlichen Legaten - dem späteren Papst Hadrian IV. - nach Skandinavien geschickt wurde. Mancher Überlieferung nach als Bischof von Uppsala tätig, zog er 1155 mit dem Adligen und späteren König Erik auf einen Kreuzzug nach Finnland - wohl in den nördlichen Teil der Provinz Varsinais-Suomi, in den Ort Kalanti oder in das bereits christlich beeinflusste Gebiet Ala-Satakunta mit den Gemeinden Kokemäki, Köyliö und Nousiainen. Das Unternehmen blieb ohne größeren Erfolg. Henrik blieb dann in Finnland, um das Christentum dort weiter zu verbreiten. Ein Bauer namens Lalli, den er wegen eines Mordes mit kirchlichen Strafen belegen wollte, erschlug ihn demnach auf dem Eis des Köyliösees mit einer Axt.
Henriks Verehrung war besonders im 13. Jahrhundert verbreitet, v. a. durch
stark ausgeschmückte Legenden. Gebeine wurden zunächst nach Nousiainen
und dann 1300 in den neu errichteten Dom in Turku
gebracht. Die über ihn im 14. Jahrhundert gedichtete Hymne des Heiligen Henrik
war die erste Nationalhymne
des Landes. Henrik wurde in der Zeit vor und auch
noch nach der Reformation in Finnland hoch verehrt als Nationalheiliger. Die
einzige - angeblich - echte Reliquie wurde im Jahr 2000 im Hauptaltar der
Bischofskirche St. Heinrik in Helsinki
eingesetzt.
Kanonisation:
Sein ehemaliger Gefährte, Papst Hadrian IV., sprach Henrik schon 1158 heilig.
Patron
von Finnland
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Eine
Inernetseite informiert auch in deutscher Sprache über
Henrik.
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
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