Gedenktag katholisch: 13. November
Name bedeutet: der gute Mann (latein.)
Homobonus, Sohn eines Schneiders und Kleiderhändlers, war ein frommer Kaufmann, verheiratet und Vater vieler Kinder. Seine Zeitgenossen rühmen, wie er sich in seinem Gewerbe Bedürftigen gegenüber als sehr großzügig erwies und sanftmütig und selbstlos Armen und Kranken half. Etwa im Alter von 50 Jahren gab er seine Arbeit auf, lebte in keuscher Ehe und verwendete seinen Reichtum für die Pflege Armer und Kranker, errichtete Spitäler errichtete, sorgte für Waisen. Erzählt wird, dass er den Armen sein letztes Brot gab, dann aber mittags in seinem Korb sogar besseres fand. Er widmete sich auch der Bekehrung von Irrlehrern und der Befriedung von Streitigkeiten in seiner Stadt.
Auf Betreiben von Sicardus, dem Bischof von Cremona, wurde Homobonus 1198 kanonisiert, nachdem sich viele Wunder an seinem Grab ereigneten. 1201 wurden seine Gebeine nach Cremona übertragen. Die Verehrung setzte sich allerdings nur langsam durch, obwohl Homobonus' Vorbild dem spirituellen Bedürfnis der Zeit entsprach.
Kanonisation:
Homobonus 1198 durch Papst Innozenz III. heiliggesprochen.
Patron
der Schneider, Schuhmacher, Kaufleute und Schmiede
Martyrologium Romanum Flori-Legium
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon