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Sebastiano Ricci: Erscheinung der Madonna
vor Bruno von Köln (hinten)
und Hugo, 1704 
Hugo, jüngster Sohn des Herrn von Avallon in Burgund, wurde schon mit 8 Jahren Augustiner-Chorherr in Villard-Bonnot. 1160 trat er als Kartäusermönch in die Grande Chartreuse bei Grenoble ein, war als Verwalter tätig und wurde dort 1165 zum Priester geweiht. Er kam dann auf Bitten von König Heinrich II. 1175 nach England, um die erste englische Kartause in Witham in Somerset zu reformieren und zu leiten. 1186 wurde er zum Bischof von Lincoln ernannt. Die viele Jahre verwaiste Diözese erblühte unter seiner Leitung, der Bau der Kathedrale wurde begonnen. Großen Einfluss hatte Hugo beim Adel und beim König als Diplomat und Leiter bei zahlreichen zeremoniellen Anlässen..
Francisco de Zurbarán; Hugo mit dem Schwan, 1638, Museo de Bellas Artes in Cádiz
in Spanien 
Nach einer Legende aus dem 13. Jahrhundert entstieg vor Hugo bei der Elevation in der Messe das Jesuskind aus dem Kelch. Ein Schwan sei, als er in Lincoln einzog, erschienen, immer zutraulicher geworden und habe sich bei seiner Abwesenheit öfter zu seinem Wohnsitz bewegt, um zu sehen, ob Hugo zurückgekehrt sei; war dieser zurück, so hielt der Schwan mit Flügelschlag und Schnabelhieb Besucher von ihm fern.
Hugos Grab in der Kathedrale von Lincoln war einer der meistbesuchten Wallfahrtsorte in England.
Kanonisation:
Schon 1220 wurde Hugo heiliggesprochen, er war der erste kanonisierte Kartäuser.
Martyrologium Romanum Flori-Legium
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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