Ökumenisches Heiligenlexikon

Ida von Löwen
auch: von Roosendaal

Gedenktag katholisch: 13. April
nicht gebotener Gedenktag im Zisterzienserorden

Name bedeutet: die Seherin (althochdt.)

Nonne, Mystikerin
* um 1220 in Löwen (Leuven) in Belgien
† um 1295 in Walem in Belgien

Kartenskizze

Ida lebte zuerst als Begine in ihrem Elternhaus. Sie war mystisch begabt, empfing die Wundmale Christi als Zeichen ihrer Verehrung der Passion und der EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23.. Ida trat dann ins Zisterzienserinnenkloster Rosendaal - dem heutigen Ort Rosenthalerhof bei Eisenberg in der Pfalz - ein.

Biographisch-bibliographisches KirchenLexikon





Quellen:
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996