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Johan Ignaz Cimbal (1722 - 1795): Imre, gemalt im Auftrag des Bischofs von
Veszprém, Ignác Koller 
Imre war der Sohn des ungarischen Königs Stephan I., er wurde in asketisch-strengem Geist von Gerhard, dem Bischof von Csanád, erzogen. Sein frommer und tugendhafter Lebenswandel wurde schon früh wurde gerühmt. Sein Vater wollte ihn zum Mitregenten erheben, doch kurz vor seiner Krönung fand Imre durch einen Jagdunfall den Tod.
Imre wurde in der Zisterzienserkirche in StuhlweiĂźenburg bestattet, an seinem Grab gab es wundersame Bekehrungen und Heilungen. Am 5. November 1083 wurden seine Gebeine erhoben.
Kanonisation:
Imres betont christlicher Lebenswandel fĂĽhrte 1083 zur Heiligsprechung durch
Papst Gregor VII.
Attribute:
Lilienstengel, Schwert
* Unser Leser Michael Gerhard meint, der
Name Imre sei eine Madyarisierung
des Namens Heinrich
: Höchstwahrscheinlich
ist der Prinz nach seinem Großvater, Herzog Heinrich von Bayern dem Zänker, und
/ oder seinem Onkel, Kaiser Heinrich
II. benannt. Ăśbrigens scheint nach dem Prinzen Emericus auch der Seefahrer
Amerigo Vespucci benannt zu sein, der Namensgeber des Kontinents der westlichen
Hemisphäre.