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Irmengard war eine Tochter von Kaiser Ludwig dem Deutschen und von Hemma. Als Pfründe gab ihr der Vater zusammen mit ihren Schwestern Hildegard und Berta das Benediktinerkloster Buchau zu eigen, wo sie 857 als Äbtissin bezeugt ist. Später wurde sie Äbtissin im Kloster Frauenchiemsee, wo sie rege Bautätigkeit entfaltete.
Die nach der Erhebung der Gebeine im Jahr 1004 gefertigte Bleitafel im Grab von Irmengard erzählt von der Verehrung als Heilige. Heute ziert ihre Ruhestätte eine mittelalterliche Grabplatte.
Kanonisation:
Irmengards Kult wurde 1928 offiziell anerkannt.
Attribute:
flammendes Herz, Glocke oder Glockenturm der Insel Frauenchiemsee
Patronin
des Chiemgaus,
für Erfüllung von Kinderwunsch
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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