Gedenktag katholisch: 4. September
Name bedeutet: die starke Allumfassende (althochdt.)
Irmtrud, Tochter der Irmgard von Köln, soll in Süchteln - heute Teilort von Viersen - als Einsiedlerin gelebt haben und drei Pilgerreisen nach Rom unternommen haben. Über diese Fußmärsche zu den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus gibt es bildstarke Erzählungen. Ihren Waldbesitz bei Süchteln habe sie 1071 der Abtei St. Pantaleon in Köln geschenkt, was eine Urkunde aus dem 16. Jahrhundert bezeugt.
Als Gegengabe für die Schenkung von Märtyrererde vom Grab der Ursula an Papst Silvester III. bei ihrer zweiten Romreise soll Irmtrud das Haupt von Papst Silvester I. erhalten haben; die Silvesterreliquie hat aber tatsächlich Rom nie verlassen. Beim Transport der Erde der Ursula habe sich der Handschuh von Irmtrud rot gefärbt als ob er vom Blut der Märtyrerin getränkt wurde.
Legende und Verehrung der Irmtrud überschneiden sich vielfältig mit der ihrer Mutter Irmgard, zur Verehrung siehe dort.
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