Gedenktag katholisch: 15. Juni
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Hamburg: 17. Februar
Name bedeutet: der eiserne Friede (althochdt.)
Isfried trat in Cappenberg in den Prämonstratenserorden ein. 1179 wurde er Propst im Stift in Jerichow in Sachsen-Anhalt und nach zweijährigen Streitigkeiten um die Wahl 1180 als Nachfolger von Evermod Bischof von Ratzeburg. Er war geistlicher Beistand für Heinrich den Löwen und wirkte bahnbrechend in der Organisation seiner Diözese, gründete neue Kolonien im Wendenland, gründete Pfarreien, ließ den Dom erbauen und baute die Beziehungen zu seinem Orden aus.
1190 weihte Isfried Kirchen in Utrecht, in Postel und in Floreffe, 1194 in Klosterrath.
Kanonisation:
Die Verehrung von Isfried wurde 1728 von Papst Benedikt XIII. bestätigt.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon