Ökumenisches Heiligenlexikon

Isfried von Ratzeburg

Gedenktag katholisch: 15. Juni
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Hamburg: 17. Februar

Name bedeutet: der eiserne Friede (althochdt.)

Bischof von Ratzeburg
† 15. Juni 1204 in Ratzeburg

Kartenskizze

Isfried trat in Cappenberg in den Prämonstratenserorden ein. 1179 wurde er Propst im Stift in Jerichow in Sachsen-Anhalt und nach zweijährigen Streitigkeiten um die Wahl 1180 als Nachfolger von Evermod Bischof von Ratzeburg. Er war geistlicher Beistand für Heinrich den Löwen und wirkte bahnbrechend in der Organisation seiner Diözese, gründete neue Kolonien im Wendenland, gründete Pfarreien, ließ den Dom erbauen und baute die Beziehungen zu seinem Orden aus.

1190 weihte Isfried Kirchen in Utrecht, in Postel und in Floreffe, 1194 in Klosterrath.

Kanonisation: Die Verehrung von Isfried wurde 1728 von Papst Benedikt XIII. bestätigt.

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon


Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• http://www.bautz.de/bbkl/i/Isfried.shtml
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996
© www.heiligenlexikon.de