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Francisco Goya (1746 - 1828): Radierung, in der Bibliotheca Nacional in Madrid
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Isidor verdingte sich in seiner Jugend als Knecht bei einem Baron. Er zeichnete sich durch treue Pflichterfüllung, aber auch durch eifrige Gebetsübungen und Wohltätigkeit aus, der Gutshof blühte unter seiner Arbeit auf. Der Neid der Mitknechte ließ diese dem Herrn petzen, Isidor vernachlässige seine Arbeit und bete stattdessen ständig. Als sein Herr feststellen wollte, ob dies stimme, sah er der Überlieferung nach zwei weiße Stiere, von einem Engel geleitet, pflügen, während Isidor im Gebet daneben kniete.
Isidor setzte sich zusammen mit seiner Frau Maria
de la Cabeza (Torribia) für die Hilfsbedürftigen ein. Er starb eines
heiligen Todes
. Nach 40 Jahren öffnete man sein Grab in der Andreas-Kirche in
Madrid und fand ihn unverwest.
In Untermieming in Tirol, wo eine Isidorbruderschaft ihren Sitz hat, findet am ersten Sonntag im Juli eine Prozession zu Ehren von Isidor statt.
Kanonisation: 1622 erfolgte die Heiligsprechung - zusammen mit der
der großen Kirchenmänner Franz
Xaver, Filippo
Neri und Ignatius von Loyola.
Attribute:
Pflug, Dreschflegel, Sense oder Spaten, dazu Rosenkranz
Patron
von Madrid;
der Bauern, der Feldmesse; gegen Dürre; für Regen und gute Ernte
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