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John Clevelly: Die Kathedrale in Skálholt,
1772, aus: Sir Joseph Bank's Voyage to the Hebrides, Orkneys, and Iceland, in
der British Library in London

Ísleifr Gizurarson aus dem Geschlecht der Haukdolir, einer der mächtigsten Familien der Periode zwischen 930 und 1262/64, als Island Freistaat war, wurde bald nach 1050 zum Bischof gewählt und 1056 von Erzbischof Adalbert von Hamburg-Bremen zum ersten Bischof von Island geweiht.
Ísleifr lebte weiterhin auf dem väterlichen Stammhof in Skálholt, sein Sohn und Nachfolger Gizurr machte Skálholt zum ständigen Bischofssitz. 1106 wurde auf Wunsch der nordisländischen Goden das Bistum Hólar eingerichtet, dieses war künftig für das Nordviertel, Skálholt für die Ost-, Süd- und Westviertel zuständig.
Seit 1540 waren die Bischöfe nach der Reformation evangelisch, 1796 wurden der Bischofssitz und die bedeutende Lateinschule von Skálholt nach Reykjavík verlegt; seit 1968 gibt es wieder römisch-katholische Titularbischöfe.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
Ersttagsbrief der isländischen Post zum Kirchenjubiläum in Skálholt

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