Gedenktag katholisch: 20. Oktober
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Wien
Name bedeutet: der Nachgeborene
oder: Gott schützt (hebr.)
Franz Alexander Kern war als Soldat mit 19 Jahren in den Kämpfen des 1. Weltkrieges in Italien schwer verwundet worden. Nach dem Krieg trat er 1920 als Chorherr ins Prämonstratenserstift Geras ein und nahm den Namen Jakob an. 1922 wurde er in Wien zum Priester geweiht und war als Seelsorger tätig. Er war geprägt von starker Verehrung der EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. und des Herzens Jesu, dabei ständig bemüht um sühnende Wiedergutmachung durch totale Hingabe. Er starb alsbald an den Folgen seiner Kriegsverletzungen.
Am 26. September 1956 wurden Kerns Gebeine in die Stiftskirche in Geras übertragen.
Kanonisation:
Papst Johannes Paul II. sprach Jakob Kern
1998 in Wien
selig.