Gedenktag katholisch: 12. Oktober
Name bedeutet: der Nachgeborene
oder: Gott schützt (hebr.)
Statue: Jakob Rem in seiner Vision der Gottesmutter vom 6. April 1604, wohl 1640,
aus der Kapelle des Colloquium Marianum
im damaligen Jesuitenkolleg,
heute im Münster in Ingolstadt
Jakob trat 1566 in Rom
dem Jesuitenorden bei; einer seiner Mitnovizen
war Stanislaus Kostka. Im Auftrag
des Ordens wirkte er in Ingolstadt,
Dillingen
und München
und widmete sich besonders der religiösen Erziehung. 1575 gründete er in
Dillingen die erste deutsche Marienkongregation
für Studenten. Seine persönliche Marienfrömmigkeit wirkte vorbildhaft, Jakob
empfing mystische Gnadengaben. 1586 wurde er Subregens des neu errichteten
Jesuitenkonviktes in Ingolstadt, dort rief er 1595 das Colloquium
Marianum
als Elite der Kongregation von Marienverehrern zusammen, deren
Frömmigkeit besonders in der Kapelle der Dreimal wunderbaren Mutter
in
Ingolstadt praktiziert wurde. In einer zweimaligen Vision wurde ihm 1604 eröffnet, dass
die Anrufung Wunderbare Mutter
der Gottesmutter die liebste sei.
Kanonisation:
Das Seilgsprechungsverfahren ist im Gang.
Medaille mit Jakob Rem und Maria
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon