Gedenktag katholisch: 7. Februar
Name bedeutet: der Nachgeborene
oder: Gott schützt (hebr.)
Jakob Salès wurde 1573 Jesuit und 1585 zum Priester geweiht. Er war dann als Professor der Theologie in Pont-à-Mousson und ab 1590 in Tournon-sur-Rhône tätig, daneben wirkte er als Volksmissionar. 1592 wurde er mit den Adventspredigten in Aubenas beauftragt, dabei begleitete ihn Wilhelm Saultemouche. Im Februar 1593 wurden beide von Hugenotten gefangen genommen. Nach einer Debatte mit Pfarrern, die den neuen Lehren von Johannes Calvin anhingen über Fragen der EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. und des freien Willens und der Prädestination wurden beide gefoltert und schließlich getötet.
Reliquien von Jakob Salès und Wilhelm Saultemouche liegen in Avignon.
Kanonisation:
Papst Pius XI. sprach Jakob Salès zusammen mit Wilhelm
Saultemouche 1926 selig.
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