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Jakob lebte 15 Jahre lang in einer Höhle bei der Stadt Porphyrion - dem heutigen Haifa in Israel. Eines Tages kam eine Prostituierte zu ihm, aber er ließ sich nicht verführen und bekehrte sie zum Christentum. Dann kam ein Edelmann mit seiner besessenen Tochter, Jakob heilte sie; der Edelmann ließ seine Tochter und ihren Bruder in der Höhle von Jakob zurück, damit der sie schütze, falls der Dämon wiederkommt. Da wurde Jakob schließlich von der Leidenschaft ergriffen und schlief mit ihr; damit seine Verfehlung nicht offenbar werde, brachte er sie und ihren Bruder um und warf die Leichen in den nahen Fluss. Er wollte nun ob seiner Schandtat, mit der er sein Seelenheil verspielt zu haben glaubte, in die Welt zurückkehren; da traf er einen Mönch, der ihm zu weiterem Leben in völliger Einsamkeit und Abgeschlossenheit riet.
Als eines Tages eine große Dürre das Land heimsuchte, offenbarte Gott dem zuständigen Bischof, man solle zum eingeschlossenen Jakob gehen, nur sein Gebet könne helfen. Eine große Prozession machte sich auf den Weg, sofort nach Jakobs Gebet regnete es und er erkannte, dass ihm seine Untat vergeben war.
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Sehr SCHÖN formuliert und geschrieben
Friedhelm Fouquet über E-Mail, 8. November 2010