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James Hannington absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Kaufmann, entschied
sich dann 1868 für den Kirchendienst und studierte Theologie; 1874 wurde er
ordiniert. Die Nachricht von der Ermordung zweier junger englischer Missionare
in Afrika weckte in ihm den Entschluss, seine Frau, seine drei Kinder und seine
Gemeinde zu verlassen. Im Auftrag der kirchlichen Missionsgesellschaft in London
wurde er auf eigene Kosten im Mai 1882 mit einer aus sieben Männern bestehenden
Expedition nach dem Uganda in Ostafrika ausgesandt. 1883 musste er krank in die
Heimat zurückkehren; nach einem Jahr wurde beschlossen, ihn wieder auszusenden,
zuvor wurde er zum Missionsbischof der Anglikanischen Kirche geweiht. Im Januar
1885 landete er mit seinen Gefährten in Freetown
an der Ostküste Afrikas, auf seiner Reise nach Uganda wurde er von Soldaten des
Königs Mwanga verhaftet, zusammen mit seinen Gefährten brutal misshandelt und
eine Woche später getötet. Hannington's letzte Worte: Sagt eurem König, dass
ich den Weg nach Uganda durch mein Blut freigemacht habe.
James Hannington war mit seinen Gefährten der erste Märtyrer der Christenverfolgung unter König Mwanga. Am 31. Januar 1886 wurden in Busega im heutigen Kongo die einheimischen Anglikaner Makko Kakumba, Yusuf Rugarama und Nuwa Sserwanga zerstückelt und verbrannt. Zusammen mit den Katholiken Karl Lwanga und dessen Gefährten wurden am 3. Juni 1886 die anglikanischen Pagen Alexanda Kadoko, Kifamunnyanja, Giyaza Kiwanuka, Frederick Kizza, Kwabafu, Mukasa Lwakisiga, Lwanga, Mubi-azaalwa, Robert Munyagabyangu, Njigija Muwanga, Danieri Nakabandwa, Nuwa Walukagga und Wasswa ermordet.
komplette Übersicht über die
ugandischen Märtyrer
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
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