Gedenktag katholisch: 24. August
gebotener Gedenktag im Kanton Neuchâtel: 4. September
nicht gebotener Gedenktag im übrigen Bistum Lausanne-Genf-Fribourg: 4. September
Name bedeutet: J: Gott ist gnädig (hebr.)
A: die Frühere (latein.)
Statue der Ordensgründerin im Petersdom in Rom
Johanna-Antida schloss sich 1787 in Paris
den Vinzentinerinnen an. Nach
der Französischen Revolution musste sie den Orden verlassen, floh in die
Schweiz und nach Österreich und ging dann wieder nach Hause in Sancey-le-Long.
Dort wirkte sie in der Krankenpflege, als Katechetin und in pastoralen
Diensten. 1799 gründete sie in Besançon
die Kongregation der Sœurs de la Charité sous la protection de S. Vincent
de Paul
, die Töchter der Liebe unter der Schutzherrschaft von Vinzenz
von Paul
- auch Töchter der Liebe von Besançon
oder Graue
Nonnen
genannt - mit caritativen Aufgaben und zur Erziehung von
Mädchen.
1810 wurde Johanna-Antida nach Neapel gerufen, um dort die Ordensarbeit aufzubauen. Nun war sie v.a in Italien tätig. 1819 wurden die Ordensregeln päpstlich anerkannt. 1821 löste der Bischof von Besançon die französischen Klöster aus Johanna-Antidas Verband und erklärte sie zur eigenständigen Kongregation.
Johanna-Antidas Orden ist heute in Europa und Afrika tätig.
Kanonisation:
Johanna-Antida wurde 1926 selig- und 1934 von Papst Pius XI. heiliggesprochen.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon