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Johanna-Maria, Tochter einer Adlesfamilie, zog sich nach dem Tod ihres Mannes, des Barons de Silly, 1362 nach Tours zurück. Ab 1377 lebte sie dort als Reklusin am Franziskanerinnenkloster und führte ein Leben mit Gebet, Buße und Werken der Nächstenliebe.
Nach ihrem Tod in hohem Alter wurde Johanna-Maria in der Franziskanerkirche in Tours bestattet; 1562 wurde das Grab zerstört.
Kanonisation:
Der Kult wurde 1874 approbiert.
Patronin
der Opfer von Missbrauch, Witwen, Exilanten, in juristischen Problemen,
bei Verlust der Eltern, bei Spott über die Frömmigkeit
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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