Ökumenisches Heiligenlexikon

Johanna-Maria de Maillé
französischer Name: Jeanne-Marie

Gedenktag katholisch: 28. März

Name bedeutet: J: Gott ist gnädig (hebr.)
M: die Beleibte/die Schöne
/ die Bittere/die von Gott Geliebte (aramäisch)

Reklusin
* 14. April (?) 1332 in St-Roche bei Tours in Frankreich
† Ende März 1414 in Tours in Frankreich

Kartenskizze

Johanna-Maria, Tochter einer Adlesfamilie, zog sich nach dem Tod ihres Mannes, des Barons de Silly, 1362 nach Tours zurück. Ab 1377 lebte sie dort als Reklusin am Franziskanerinnenkloster und führte ein Leben mit Gebet, Buße und Werken der Nächstenliebe.

Nach ihrem Tod in hohem Alter wurde Johanna-Maria in der Franziskanerkirche in Tours bestattet; 1562 wurde das Grab zerstört.

Kanonisation: Der Kult wurde 1874 approbiert.
Patronin der Opfer von Missbrauch, Witwen, Exilanten, in juristischen Problemen, bei Verlust der Eltern, bei Spott über die Frömmigkeit

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon


Quellen:

• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996
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