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Ökumenisches Heiligenlexikon

Johannes von Sahagún

bürgerlicher spanischer Name: Juan González de Castrillo
auch: Juan a S. Facúndo

Kartenskizze

Johannes wurde im Benediktinerkloster in Sahagún erzogen, 1443 zum Priester geweiht und Kanoniker in Burgos. Er verzichtete auf das Amt, um sich der Predigttätigkeit und ab 1457 dem Studium des kanonischen Rechts in Salamanca zu verschreiben. 1463 trat er bei den Augustiner-Eremiten in Salamanca ein. Er war ein begnadeter Prediger, mystisch begnadet und habe Tote auferweckt. Zweimal wurde er Prior seines Klosters. Er starb eines heiligen Todes.

Kanonisation: Johannes wurde 1601 selig- und 1690 heiliggesprochen.
Patron von Salamanca; des Bistum Salamanca

Catholic Encyclopedia

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon





Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996