Ă–kumenisches Heiligenlexikon

Johannes Hector de Britto
portugiesischer Name: JoĂŁo de Brito

Gedenktag katholisch: 4. Februar
     gebotener Gedenktag in Portugal
Name bedeutet: J: Gott ist gnädig (hebr.)
H: der Erhalter (griech.)
Ordensmann, Priester, Missionar, Märtyrer
* 1. März 1647 in Lissabon in Portugal
† 4. Februar 1693 in Oriur bei Ramanathapuram im Süden von Indien
Kartenskizze Kartenskizze

Johannes Hector de Britto wurde 1662 Jesuit. 1673 kam er als Missionar nach Madurai in Südindien. Nach einem Aufenthalt in der Heimat von 1687 bis 1690 war er wieder in Indien tätig, ab 1691 als Visitator des Ordens. Er bekehrte den Prinzen Tadiya Teva und dessen Großonkel Ragunatha Teva, den Fürsten von Ramnad / Ramanathapuram. 1692 taufte er angeblich viertausend Hindus; er war besonders bei Angehörigen der niedrigen Kasten hoch angesehen ob seiner strengen Lebensweise und wurde als Pandaram verehrt. Dies beschwor Konflikte mit Mitgliedern höherer Kasten, er wurde mehrfach eingesperrt und gefoltert, schließlich nach verschiedenen Martern enthauptet.

Kanonisation: Johannes Hector de Britto wurde am 23. Juni 1947 von Papst Pius XII. heiliggesprochen.

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Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996 http://en.wikipedia.org/wiki/Ramnad
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