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Johannes gilt als der Anführer der 13 syrischen Väter
der georgischen
Kirche, die der Überlieferung nach im 6. Jahrhundert aus Syrien nach Georgien
kamen, nachdem sie hierfür den Segen von Simeon
Stylites dem Jüngeren empfangen hatten. Seinen Beiname Sedasneli hat er vom
Berg Saden (Zaden) 15 km nördlich von Tiflis / Tibilisi
gegenüber der Stadt Mtskheta,
wo er gelebt habe.
Als Johannes' Schüler werden verehrt:
Schio Mgwimeli (von Mgvimo) (Fest am 9. Mai), der zunächst als
Einsiedler in einer Höhle nordwestlich von Tiflis / Tibilisi
lebte und dann, nachdem der Ruf seiner Heiligkeit und seine Wunder eine große
Zahl von Schülern angezogen hatte, zahlreiche weitere Klöster gründete.
David von Garedscha,
auch er erst Einsiedler in einer Höhle in der Gegend von Tiflis / Tibilisi
und dann Klostergründer.
Antonius von
Martkofi, Säulensteher;
Joseph, Archimandrit (Bischof) in Alawerdi (Alaverdia) (Fest am 15.
September);
Stephan von Chrsk, Zenon von Icalta, Thaddäus von
Stepansminia, Pyrrhus von Breta, Michael von Ulumbia,
Isidor von Samtabia und der Diakon Elias, alle Gründer von
Klöstern;
schließlich die beiden Bischöfe Jesse (Ise) von Zilkani (Fest am 2.
Dezember) und Habib von
Nekresi.
Georgien war im vom 5./6. bis ins 10. Jahrhundert ein Gebiet mit dem größtem Reichtum an monastischer Spiritualität: das Land war reichlich mit Klöstern bedeckt, welche von Fürsten wie von einfachen Gläubigen großzügig beschenkt wurden *. Als Vorkämpfer des georgischen Asketentums und Gründer eines großen Teils der Klöster galten dreizehn Mönche aus Syrien. Diese Überlieferung aus einem Bericht des 11. / 12. Jahrhunderts, der in die Lebensgeschichte von Schio Mgwimeli ** eingefügt ist, verdient kaum großes Vertrauen; sie bezeugt das Streben dieser Kloster, sich zu verbinden mit einer der Ältesten christlichen Kulturen, der von Antiochia - dem dem heutigen Antakya - und mit einem der meistverehrten Meister des östlichen Asketentums, Simeon Stylites dem Jüngeren.
Als die 13 Väter der georgischen Kirche
werden die Genannten in der
byzantinisch-slawischen Kirche verehrt.
* vgl P. Peeters: Histoires monastiques Géorgiennes, in: Analecta Bollandiana, XXXVI (1917), Seiten 5 - 317
** G. Sabinin (Hrg.): Sak'arthvelos Samothkhe, Tiflis 1882, Seite 224
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