|
|
Glasfenster, um 1518, in der Kapelle des Queen's College in Oxford
Foto: Bruder Lawrence Lew OP 
Johannes wurde von Theodor von Canterbury ausgebildet und schloss sich dem Benediktinerorden an. Er lebte zunächst im Kloster in Streaneshalch - dem heutigen Whitby - und zog dann als Prediger durchs Land. 687 wurde er Bischof von Hagulstad - dem heutigen Hexham. Hier weihte er Beda „Venerabilis” im Jahr 692 zum Diakon und 703 zum Priester. 705 nahm Johannes an der SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. von Nidd - beim heutigen Ripley in Yorkshire - teil, auf der die Rehabilitierung von Wilfrid beraten wurde. Noch im selben Jahr wurde dieser Johannes' Nachfolger in Hexham, der nun Bischof von York wurde. In Beverley gründete er das Benediktinerkloster, in das er sich nach seinem Rücktritt vom Bischofsamt um 717 zurückzog.
Johannes war hochgebildet und ein erfolgreicher Prediger. Schon zu Lebzeiten stand er im Ruf der Heiligkeit und vollbrachte nach dem Zeugnis seines Biografen Beda mehrere Wunder. Nach seinem Tod nahm deren Zahl noch zu. Beda zählt mehrere von Johannes verfasste Schriften auf, von ihnen ist keine erhalten.
Johannes' Gebeine werden im Münster in Beverley bewahrt; die Stadt feiert alljährlich sein Gedenken mit dem St-John-of-Beverley-Festival.
Kanonisation:
Johannes wurde schon 1037 von Papst Benedict IX. heiliggesprochen.
|
Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren
Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen
Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
|
||||||||||||||||||||