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Hans Holbein, der Jüngere: Authentisches Portait, in der Sammlung Windsor Castle in London
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John Fisher studierte in Cambridge und wurde um 1495 zum Priester geweiht. Nach seinem Studium blieb Fisher an der Universität. 1504 erfolgte seine Ernennung zum Kanzler auf Lebenszeit. Im selben Jahr wurde er zum Bischof von Rochester geweiht. Zur Reform der Universität von Cambridge berief er Erasmus von Rotterdam nach England. Als führender Humanist seines Landes besaß Fisher großen Einfluss, er hatte auch Kontakte mit == Johannes Reuchlin. Fisher verurteilte die Reformation scharf und verfasste mehrere Schriften gegen Martin Luther. Er setzte sich auch als Helfer der Armen ein.
Als Beichtvater Katharinas von Aragon, der Ehefrau Heinrichs VIII., erhob er 1527 Einspruch gegen die Ehescheidung des englischen Königs. Nachdem sich Fisher 1534 gemeinsam mit dem englischen Staatsmann Thomas More weigerte, das königliche Supremat anzuerkennen und den Suprematseid zu leisten, wurden beide durch Heinrich VIII. im Tower von London eingekerkert. Im Mai 1535 ernannte Papst Paul III. Fisher zum Kardinal. Dennoch begann einen Monat danach das Verfahren gegen Fisher, der des Hochverrats für schuldig befunden und hingerichtet wurde.
Kanonisation:
John Fisher wurde 1886 selig gesprochen; 1935 sprach Pius XI. den Märtyrer
heilig.
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
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