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Jordan Mai - sein Taufname war Heinrich - war gelernter Sattler und trat 1894
als Laienbruder in den Franziskanerorden
ein. Er sah es als seine Berufung an, stellvertretend Sühne für die Sünden
anderer zu leisten. Als in der Nacht vom 20. auf den 21. Januar 1922 in der
Kirche seines Klosters in Dortmund
der Tabernakel ausgeraubt worden war, sagte er: Für diesen Gottesraub opfere
ich dem Herrgott mein Leben. Heute in einem Monat wird er mich holen
, was
tatsächlich geschah.
Die Verehrung von Jordan Mai setzte umgehend ein, an der Übertragung seiner Gebeine nahmen 1950 fast 100.000 Menschen teil, bis heute kommen Tausende zu seinem Gedenktag in die Dortmunder Franziskanerkirche.
Steinsarg in der Dortmunder Franziskanerkirche
Kanonisation:
Der Seligsprechungsprozess ist eingeleitet.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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