Gedenktag katholisch: 12. November
gebotener Gedenktag
nicht gebotener Gedenktag im Benediktiner-, Trappisten- und Zisterzienserorden
im Bistum Köln: 14. November
Gedenktag orthodox: 12. November
Name bedeutet: Gott richtet (hebr.)
Juan Kunzewitsch war Sohn orthodoxer Eltern und Kaufmann. Als junger Mann
trat er zur mit der römisch-katholischen Kirche unierten Ukrainischen
Griechisch-Katholischen Kirche
über. 1604 wurde er Basilianermönch
mit dem Ordensnamen Josaphat. Zusammen mit Iosif Ruc'kyj, dem späteren
Metropoliten von Kiew,
organisierte er das Mönchsleben neu. 1617 wurde er zum Bischof von
Witebsk
ernannt, 1618 wurde er Erzbischof von Polock im damaligen Polen - dem
heutigen Polazk
in Weißrussland. Er förderte mit Nachdruck die Einheit seiner Kirche mit dem
Papst in Rom
und sorgte für Reformen im KlerikerEin Klerus ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat.
Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien.
und in den Gemeinden.
Josaphats Wirken verschärfte den Konflikt mit dem Bischof der Orthodoxen Kirche von Polock. Während einer Visitationsreise wurde er von Gegner der Union mit Rom mit einer Axt erschlagen.
Reliquien kamen 1916 nach Wien, um sie vor einer drohenden Schändung durch orthodoxe Russen zu schützen, 1949 wurden sie in den Petersdom nach Rom übertragen.
Kanonisation:
Josaphat Kunzewitsch wurde 1643 selig- und 1867 als Märtyrer der Einheit
und erster Vertreter einer unierten Kirche im Osten heiliggesprochen.
Martyrologium Romanum Flori-Legium
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