Ökumenisches Heiligenlexikon

Josef Benedikt Cottolengo
italienischer Name: Giuseppe Benedetto

Gedenktag katholisch: 30. April
gebotener Gedenktag im Kleinen Werk von der göttlichen Vorsehung

Name bedeutet: J: Gott hat hinzugefügt (hebr.)
B: der Gesegnete (latein.)

Priester
* 3. Mai 1786 in Bra Cuneo in Italien
† 30. April 1842 in Chieri bei Turin in Italien

Kartenskizze

Josef Benedikt wurde 1811 zum Priester geweiht. Ab 1818 war er Kanoniker in Turin. Er kümmerte sich besonders um Arme, Kranke und Bedürftige im dafür eingerichteten Piccola casa della Divina Provvidenza, dem Kleinen Haus von der göttlichen Vorsehung. Zur Durchführung seiner caritativen Aufgaben gründete er die Gemeinschaft, die später seinen Namen trug, die Gesellschaft der Priester des heiligen Giuseppe Benedetto Cottolengo, auch Cottolenghini mit gemeinschaftlichem apostolischem Leben. Es folgten die Eremiten vom heiligen Romuald sowie sechs Kongregationen für Frauen mit caritativer oder kontemplativer Ausrichtung, darunter eine Genossenschaft von Büßerinnen, die Schwestern von der heiligen Thais.

Aus Josef Benedikts Haus für Arme und Kranke in Turin wurde ein Krankenhaus mit heute über 2000 Betten. Nach Cottolengos Tod wurden weitere Gemeinschaften in seinem Geist gegründet. 1959 wurden alle zu einer Kongregation päpstlichen Rechts vereinigt mit heute etwa 3000 Schwestern und dem Generalat in Turin.

Kanonisation: Papst Benedikt XV. sprach Josef Benedikt am 29. April 1917 selig, Papst Pius XI. sprach ihn am 19. Mai 1934 heilig.

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Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
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