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Josef wurde 1833 zum Priester geweiht und arbeitete dann als Professor fĂĽr Moraltheologie im Konvikt in Turin, dessen Rektor er 1848 wurde. Die Seelsorge an Priestern war ihm ein besonders Anliegen. Er pflegte gute Kontakte zu Johannes Don Bosco, der Josef entscheidende Impulse zu verdanken hatte, und stand ihm bei der GrĂĽndung des Salesianerordens zur Seite stand,und zu Josef Cottolengo. Mit ihnen befruchtete er das Gemeindeleben in Turin; als geistlicher Begleiter und Ratgeber hatte er groĂźen Einfluss auch auf viele Laien und konnte seinen Einfluss auch politisch geltend machen.
Mit persönlichen Mitteln und Spenden half er Armen. Sein besonderes Anliegen
waren Gefangene, er setzte sich ein fĂĽr eine Reform des Strafvollzugs und der
Haftbedingungen. Seine besondere Zuwendung galt den zum Tod Verurteilten. Er
besuchte sie, tröstete sie, unterwies sie im Glauben und hörte ihre Beichte. Die
Turiner
Zeitgenossen bezeichneten ihn bald als den Galgenpriester
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Kanonisation:
Joseph wurde 1947 heiliggesprochen.
Patron
der Gefängnisseelsorger, der Gefangenen und der zum Tode Verurteilten
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon