Ökumenisches Heiligenlexikon

Juliana von Mont Cornillon (von Lüttich)

Gedenktag katholisch: 5. April
     n.g. Gedenktag im Zisterzienserorden und
     bei den Augustiner-Chorherren / -frauen: 7. August
Name bedeutet: aus dem Geschlecht der Julier (latein.)
Priorin in Mont Cornillon, Mystikerin
* um 1192 in Rétinne bei Lüttich in Belgien
† 5. April 1258 in Fosses bei Namur in Belgien
Kartenskizze

Vision der Juliana, Gemälde in der Kirche Sankt Katherine in Lüttich

Vision der Juliana, Gemälde in der Kirche Sankt Katherine in Lüttich (Liège)   

Juliana war im Alter von fünf Jahren ins Kloster Mont Cornillon in Lüttich (Liège)gekommen und hatte 1207 die Gelübde als Augustinerchorfrau abgelegt. 1230 wurde sie Priorin, wegen ihrer Strenge wurde sie von ihren Mitschwestern zweimal vertrieben; beim zweiten Mal 1248 zog sie sich als Einsiedlerin nach Fosses zurück. Ab 1209 hatte Juliana Visionen, als deren Folge 1246 das Fronleichnamfest in der Diözese Lüttich eingeführt wurde. 1264 führte Papst Urban IV., der vorher Erzdiakon in Lüttich war, das Fest für die ganze Kirche ein.

Kanonisation: Die Approbation des Kultes erfolgte 1869.

Catholic Encyclopedia

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Quellen:
• http://www.autobahnkirche.de/dc/hk/FMPro?-db=namenstag.fp5&-format=record%5fdetail.htm&-lay=layout &Name=julia&-recid=33072&-find=



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