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Julius wurde 337 Bischof von Rom. In seine Amtszeit fiel ein entscheidender Teil der Auseinandersetzung der noch jungen Kirche mit der sie zu zerreißen drohenden Lehre des Arianismus. Die Leistung von Julius bestand in dieser Auseinandersetzung weniger in großen theologischen Schriften, sondern in klugem, sachlichem und vor allem entschiedenem Handeln. Er stellte sich deutlich hinter Athanasius, der in erster Linie den harten Kampf ausfocht, und dem Julius in Rom Asyl gewährte. Bei der SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. von 340 in Rom wurde Athanasius' Position und sein Patriarchat bestätigt. Wie selbstverständlich berief sich Julius dabei auf seine Autorität als Nachfolger von Petrus. In einem Brief an die Bischöfe der Synode von Antiochia - dem heutigen Antakya - gewährte Julius allen von Arianern vertriebenen Bischöfen die Gemeinschaft mit der Kirche.
Julius forderte von den Kaisern Kanstantin und Konstanz die Einberufung einer reichsweiten SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet.; Sie fand 343 in Sardica - dem heutigen Sofia - statt. Dabei verurteilten die Vertreter der östlichen Kirchen Julius und die westlichen Bischöfe wegen ihrer Unterstützung von Athanasius. Die westlichen Bischöfe beschlossen auf Julius' Initiative, dass das Absetzungsurteil einer Regionalsynode vom Bischof von Rom verworfen werden könne und stärkten damit die zentrale Macht Roms. In der Folge kam es zum Schisma zwischen Ost- und Westkirche. Julius legte Wert auf die Ausübung eines römischen Wächteramtes zur Kontrolle über die Synodenbeschlüsse in der ganzen Kirche.
In Julius' Amtszeit wurde in Rom die Kirche SS.
Dodici Apostoli, zu den Zwölf Aposteln
, gebaut.
Julius bemühte sich nachdrücklich um Stärkung der Stellung des Bischofs von Rom. Er wurde von den Römern schon früh als Heiliger verehrt.
Patron
der Latrinenreiniger
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon