Ökumenisches Heiligenlexikon

Justina von Antiochien

Gedenktag katholisch: 26. September
Gedenktag orthodox: 2. Oktober
Gedenktag armenisch: 2. Oktober
     liturgische Feier am 2. Montag nach dem Verklärungssonntag
Gedenktag koptisch: 18. September
Name bedeutet: die Gerechte (latein.)
Jungfrau, Märtyrerin
* in Antiochia in Pisidien, heute Ruinen bei Yalvaç in der Türkei
† um 304 in Nikomedia, heute Ízmit in der Türkei
Kartenskizze

Justina, eine schöne Jungfrau, lehnte alle Heiratsanträge eines Verehrers ab, da sie sich Christus verlobt habe. Der abgewiesene Cyprian versuchte, sie mit allen Mitteln eines Zauberers für sich zu gewinnen, sie aber widerstand allen Versuchungen und bewahrte sich jeweils mit dem Zeichen des Kreuzes, das sie über sich machte. Cyprian erkannte seine Ohnmacht, bekehrte sich, wurde getauft, dann Diakon und schließlich Bischof von Antiochia.

Durch die Diokletianische Verfolgung wurden beide ergriffen und um 280 nach Nikomedia - dem heutigen heute Ízmit - gebracht. Justina und Cyprian wurden in einen mit geschmolzenem Pech gefüllten Kessel geworfen; ein heidnischer Priester wollte ihnen ihre Kraft nehmen, aber er verbrannte selbst im herausschlagenden Feuer. Nun ließ man sie enthaupten.

Catholic Encyclopedia





Quellen:
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984


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