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Justinus, nach mancher Quelle Priester, bestattete zusammen mit Crescenz der Überlieferung nach die Leiber vieler Märtyrer, auch die von Papst Sixtus II., Laurentius und Hippolytus sowie vieler anderer Heiliger in der Katakombe der Cyriaca an der Tiburtinischen Straße, dort wo heute die Kirche S. Lorenzo fuori le Mura steht. Er erlitt demnach selbst das Martyrium unter Kaiser Claudius II. im Jahre 269.
Justinus wurde ebenfalls in der Katakombe der Cyriaca an der Tiburtinischen Straße, dort wo heute die Kirche S. Lorenzo fuori le mura steht, bestattet.
834 unternahm Erzbischof Otgar von Mainz eine Wallfahrt nach Rom und brachte Reliquien von Justinus mit; ein Teil dieser Reliquien kam angeblich nach Freising, ein anderer Teil ins Kloster Seligenstadt, das damals in Wilmundsheim eine Kirche errichtete; deren Nachfolgebau im heutigen Alzenau hat Justinus als Patron.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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