Gedenktag katholisch: 4. August
Name bedeutet: der Gerechte (latein.)
Justinus bestattete der Überlieferung nach zusammen mit Crescenz die Leiber vieler Märtyrer, auch die von Papst Sixtus II., Laurentius und Hippolytus sowie vieler anderer Heiliger in der Katakombe der Cyriaca an der Tiburtinischen Straße, dort wo heute die Kirche S. Lorenzo fuori le Mura steht. Er erlitt demnach selbst das Martyrium unter Kaiser Claudius Gothicus.
Justinus wurde ebenfalls in der Katakombe der Cyriaca an der Tiburtinischen Straße, dort wo heute die Kirche S. Lorenzo fuori le mura steht, bestattet. Im 7. Jahrhundert gab es in der Nähe noch eine eigene, Justinus geweihte, bisher nicht wiederentdeckte, Kirche.
Die Nachrichten über Justinus und Crescenz stammen aus der Leidensgeschichte des Laurentius, außerdem wurde eine Passio über Justinus selbst verfasst.
834 unternahm Erzbischof Otgar von Mainz eine Wallfahrt nach Rom und brachte Reliquien von Justinus mit; ein Teil kam angeblich nach Freising, ein anderer Teil ins Kloster Seligenstadt, das damals in Wilmundsheim eine Kirche errichtete; deren Nachfolgebau im heutigen Alzenau hat Justinus als Patron.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon