Ökumenisches Heiligenlexikon

Justinus de Jacobis
italienischer Name: Giustino

Gedenktag katholisch: 31. Juli
Name bedeutet: der Gerechte (latein.)
Mönch, Bischof
* 9. Oktober 1800 in San Fele bei Neapel in Italien
† 31. Juli 1860 in Aligadé bei Adi Kevih in Eritrea
Kartenskizze Kartenskizze

Andachtsbild

Andachtsbild   

Justinus war Mönch im => Lazaristen-Orden. 1824 wurde er zum Priester geweiht, 1839 von seinem Orden als Apostolischer Präfekt zur Mission nach Äthiopien gesandt. 1847 wurde er zum apostolischen Vikar ernannt, 1849 zum Bischof geweiht. Er passte sich den Gewohnheiten der Einheimischen an, lernte ihre Sprachen Tigre und Schoa, favorisierte die Jahrhunderte alte liturgische Tradition der Koptischen Gemeinschaften und schuf so den Grundstein für große Erfolge in der Mission für die römisch-katholische Kirche. 1853 gab es 5000 römische Katholiken in seinem Wirkungsbereich. Für den von ihm geworbenen KlerusEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. aus Einheimischen baute er ein wanderndes Seminar auf.

Die Behörden und der koptische KlerusEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. bekämpften ihn, mehrfach wurde er verhaftet, schließlich, nachdem er im Gefängnis Frankreich um Vermittlung gebeten hatte, aus dem Land verbannt. Er starb im Exil in der Wüste.

Kanonisation: Am 26. Juni 1939 wurde Justinus selig- und am 26. Oktober 1975 heiliggesprochen.

Catholic Encyclopedia

Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon





Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• famvin.org/gsdl/collect/vincenti/index/assoc/HASH0157/78b0dfe6.dir/doc.doc


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