Gedenktag katholisch: 8. Januar |
Gedenktag orthodox: 8. Januar |
Name bedeutet: der Duldsame (griech.) |
Priester, Märtyrer
† um 304 in Cäsarea in Kappadokkien, heute Kayseri in der Türkei |
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Karterios lebte zur Zeit von Kaiser Diocletian, war Priester und gründete
eine kleine Schule für Christen. Als er in der Christenverfolgung angeklagt
wurde, versteckte er sich zunächst, stellte sich dann auf Gottes Geheiß der
Anklage, wurde ausgepeitscht, aufgehängt, ihm wurden die Finger- und Fußnägel
ausgerissen, sein Körper wurde mit Nägeln durchbohrt, man setzte ihn auf einen
glühenden Stuhl und warf ihn ins Gefängnis. Dort erschien ihm in der Nacht
Christus, heilte und befreite
ihn.
Viele Menschen, die ihn gesund und frei sahen, ließen sich taufen und wurden
selbst geheilt. Deshalb wurde er wieder gefangen, mit Kerzen gebrannt, mit
Schwefel und Teer übergossen, in kochendem Wasser getränkt, schließlich ins
Feuer gestellt, aber er bleib wieder unverletzt und sang Hymnen zum Lobpreis
Gottes. Ein Jude sah das und durchbohrte ihn mit seinem Speer, aber aus den
Wunden floss Wasser und löschte das Feuer. Schließlich verblutete Karterios und
errang so die Märtyrerkrone.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Quellen:
• http://ocafs.oca.org/FeastSaintsViewer.asp?FSID=100120